Die Forschung zeigt, dass öffentlich gemachte Ziele eher erreicht werden, als solche, die für sich behalten werden.

1.       OKRs sollten ein fester Bestandteil Ihrer wöchentlichen Routine werden. Fortschritte sollten im besten Fall mehrmals wöchentlich upgedatet und OKRs in den wöchentlichen Besprechungen aufgegriffen werden.

2.       Die Akzeptanz und Mithilfe der Geschäftsleitung und die Unterstützung durch das Führungsteam sind unerlässlich für eine erfolgreiche Einführung und Betreuung des Zielmanagements mit OKRs. Das bedeutet auch, erfolgreiches Kommunizieren und Arbeiten mit OKRs öffentlich anzuerkennen und zu betonen.

3.       Sehr hilfreich sind regelmäßige Feedbackgespräche durch die Führungskräfte zum Status Quo der OKRs. Im besten Fall mehrmals wöchentlich. Jährliche Bewertungs- und Feedbackgespräche sollten von der tatsächlichen Arbeit entkoppelt werden. Ebenso Zielvereinbarungen – im herkömmlichen Sinne – sollten in den Hintergrund rücken, da sie das Silodenken der Mitarbeiter fördern.

4.       OKRs sollten transparent und mit anderen Zielen verknüpft sein, gerade auf Team- und Organisationsebene. Es hat sich gezeigt, dass Ziele besonders wahrscheinlich erreicht werden, wenn über Teamgrenzen hinweg Verknüpfungen und Verantwortlichkeit bestehen.

5.       Seien Sie flexibel, wenn sich Situationen ändern. In Absprache mit dem jeweiligen Zielverantwortlichen kann es angemessen sein, OKRs auch während des Quartals anzupassen.

6.       Diskutieren und reflektieren Sie retrospektiv über OKRs. Lernen Sie aus Ihrer Performance. Aber machen Sie auf keinen Fall Boni oder andere Incentives direkt vom Erreichen der OKRs abhängig.

7.       Es ist zu empfehlen, interne Verantwortliche durch ein Coaching vorzubereiten und unter Umständen sogar mit einem Beratungsunternehmen zusammenzuarbeiten. Denn wenn die Einführung einmal schief gegangen ist, bekommen Sie nur sehr selten ein zweites Mal die Akzeptanz Ihrer Mitarbeiter. Zögern Sie deshalb nicht, uns anzusprechen. Diese Investition wird sich lohnen.