Objectives und Key Results, oft auch nur mit der Abkürzung OKRs betitelt, sind derzeit in aller Munde. Als ganzheitlicher, ergebnisorientierter Ansatz des Ziel- und Mitarbeitermanagements ist die Methode auch im deutschen Mittelstand und in großen Konzernen angekommen. Manche Führungskraft mag bereits mit den Augen rollen, weil das Buzzword OKRs wie ein weiterer Management-Hype erscheint, der bald wieder verklingen wird. Allerdings stecken hinter OKRs viele zeitlose Regeln des Zielmanagements.

Auch wenn sich bereits eine Vielzahl an Artikeln zu diesem Thema finden lässt, gibt es doch wenig Auseinandersetzung damit, was ein Zielmanagement mit OKRs für die Arbeits- und Managementkultur in deutschen Unternehmen bedeutet. Hier ein kurzer Überblick über das OKR System:

Was sind Objectives und Key Results (OKRs)?

OKRs können als eine ganzheitliche Methode zum Managen von Zielen und Leistung auf allen organisatorischen Ebenen eines Unternehmens benutzt werden. Die Methode ist dazu geeignet, das Unternehmen und die Mitarbeiter erfolgreich und zielorientiert zu führen.

Führende Organisationen erzielen damit nicht nur schnelles Wachstum und Prozessoptimierungen. Gerade in großen Unternehmen dient die Methode auch als Katalysator für Innovation, Mitarbeiterentwicklung, und Kulturwandel. OKRs verbinden Strategien mit Ergebnissen, wobei sie sowohl die Kreativität als auch die Freiheit von Mitarbeitern und Teams bei der Erreichung von Vereinbarungen bewusst fördern.

 

 

Darüber hinaus machen sie Ihre Planung messbarer und helfen dabei, Ressourcen im laufenden Prozess zu sparen. Die Einführung dieser Managementmethode erfordert bei den Mitarbeitern viel Vertrauen und Geduld. Ist aber ein entscheidender Schritt in der Wirtschaft von morgen, um als innovatives Unternehmen und attraktiver Arbeitgeber zu bestehen. Und um mit Schnelligkeit und Kundenzentrierung den Wettbewerbsvorteil entscheidend auszubauen.

 

Kurz zusammengefasst: 

In einer digitalen Wirtschaft, in der Schnelligkeit, Komplexität und Unsicherheit herrscht, ist zielbasiertes Vorgehen für die Arbeitswelt der Zukunft unerlässlich. Im Rahmen der Automatisierung, einem steigenden Innovationsdruck und immer flexibleren Arbeitsmodellen können OKRs dabei für ein neues Maß an Fokus, Motivation, Verantwortlichkeit und Abstimmung sorgen. Erfolgreiches Zielmanagement ist jedoch nur der Anfang. Führende Unternehmen stehen für einen möglichst ganzheitlichen Ansatz, bei dem intelligentes Zielmanagement dabei hilft, sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette zu optimieren.