Natürlich ist Zielmanagement keine neue Erfindung: Tatsächlich bestehen ähnliche Managementmethoden schon seit mehr als 60 Jahren. Objectives und Key Results, wie viele heute diese Methode wahrnehmen, vereinen dabei die Vorteile von Ansätzen aus mehreren Jahrzehnten. Im Vordergrund stehen Einfachheit und eine Verankerung im Arbeitsalltag. Außerdem bauen Obejcitves und Key Results auf die neuesten Erkenntnisse aus der Organisationspsychologie auf und richten sich an den Bedürfnissen der digitalen Wirtschaft aus. Dabei brechen OKRs das Silodenken auf und bieten Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen Vorteile.

Eine der ersten wegbereitenden Ansätze ist die von Peter Drucker in den 50er Jahren entwickelte Methodologie “Management by Objectives” (MbO). Die Vorgehensweise erfuhr eine große Resonanz und wurde später von Andrew Grove, dem damaligen CEO von Intel, aufgegriffen. In seinem Klassiker der Managementliteratur, “High Output Management”, beschreibt Grove sein Verständnis von MbO und spricht erstmals von Objectives und Key Results, so gesehen als Ergänzung und Weiterentwicklung. Über die Jahre wurde diese Vorgehensweise immer weiter für die Bedürfnisse der Unternehmen im Silicon Valley und auch zunehmend darüber hinaus entwickelt.