Motivation findet im Spannungsfeld von „dürfen – können – wollen“ statt. An oberster Stelle steht hier das Dürfen. Dabei geht es nicht nur um die Erlaubnis, es geht auch um den Abbau betriebsinterner Hindernisse zur Entfaltung. Dem Mitarbeiter müssen zum Beispiel die notwendigen zeitlichen Freiräume eingeräumt werden (Zeit), die Mittel bereitgestellt (Geld) und es müssen die entsprechenden Ziele vereinbart werden (Aufgaben).

An zweiter Stelle steht das Können. Damit der Mitarbeiter motiviert und  selbstverantwortlich neue Aufgaben übernimmt und erfüllt, müssen ihm die erforderlichen Kenntnisse zur Verfügung stehen. Ein Training in Methoden-, Fach- und Sozialkompetenz ist dafür eine der Grundvoraussetzungen.

Als dritter Aspekt folgt das Wollen. Hierbei ist es besonders wichtig zu wissen wodurch Mitarbeiter motiviert werden:

Sie müssen einen Sinn erkennen, den Vorteil für sich sehen, Anerkennung erhalten, ernst genommen werden sowie Stolz auf ihre Arbeit entwickeln. Die Motivationsspirale lässt sich in Gang setzen durch Maßnahmen wie „Verantwortungsübernahme“, „Initiative“ sowie „Lob und Anerkennung“. Diese Maßnahmen können durch eine Vielzahl von Motivationsfaktoren ergänzt werden, die – richtig eingesetzt – die Motivationsspirale in Schwung halten, da sie selbstverstärkend wirken:

  • Wertschätzung
  • Klare, konkrete und überprüfbare Ziele
  • Neue Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten offerieren
  • Gestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten eröffnen
  • Motivationsförderndes Arbeitsklima und –umfeld schaffen
  • persönlicher Nutzen und Vorteile erlebbar machen
  • Feedback und Lob vom Vorgesetzten
  • Sinnvolles Ideenmanagement
  • Weiterbildung und Training von Kompetenzen
  • Förderung von Engagement und Commitment
  • Motivierende Kraft von Visionen
  • Sinngebende und herausfordernde Tätigkeiten
  • Erfolgserlebnisse und Anerkennung